Am 16. Jänner 2026 lud die Marktgemeinde St. Stefan im Rosental zum traditionellen Neujahrsempfang ein. Unter dem Leitmotiv „GeMEINsam“ stand der Abend im Zeichen des Rückblicks auf das Erreichte, der Ehrung verdienter Persönlichkeiten und Ausblick auf kommende Gemeindeprojekte.
Den Kern der Präsentation von Bürgermeister Johann Kaufmann bildeten aktuelle Kennzahlen, die eindrucksvoll zeigen: St. Stefan wird nicht nur verwaltet, sondern aktiv gestaltet. Die Schwungkraft der Gemeinde entsteht durch die Gemeinschaft – mit 49 Vereinen und vier Freiwilligen Feuerwehren bildet ehrenamtliches Engagement das unverzichtbare Rückgrat des Gemeindelebens. Dabei wurde deutlich: Hinter jeder Zahl stehen Menschen, Geschichten und gelebtes Engagement.
Mit 3.811 Hauptwohnsitzen (Stand 2025) und 1.460 Haushalten zeigt sich die Einwohnerentwicklung stabil. Besonders bemerkenswert ist, dass sich derzeit drei Bürgerinnen im 100. Lebensjahr befinden – ein erstmaliges Ereignis in der Geschichte der Marktgemeinde.
Seit der letzten Wahl haben sich sechs neue Gemeinderät:innen bereit erklärt, Verantwortung zu übernehmen – ein starkes Zeichen in Zeiten, in denen ehrenamtliches Engagement immer schwieriger wird.
Ein wesentliches Fundament der Gemeinde bilden die 92 Mitarbeiter:innen (VZA-Quote 0,723). Ob im Innen- und Außendienst, in Bildungseinrichtungen oder in den Schulen – sie sorgen tagtäglich dafür, dass das Gemeindeleben verlässlich funktioniert.
Zur kommunalen Infrastruktur zählen 170 Kilometer asphaltierte Gemeindestraßen, deren Erhaltung und Winterdienst oft als selbstverständlich wahrgenommen werden, jedoch budgetär für die Gemeinde eine große Herausforderung darstellen.
Im Bildungsbereich setzt die Gemeinde Maßstäbe: 424 Kinder besuchen derzeit die Krippe, den Kindergarten sowie die Volks- und Mittelschule. Der Fokus liegt hier klar auf dem Ausbau als moderner Bildungsstandort. Die Musikschule ist eine wahre „Talenteschmiede“: 326 Schülerinnen und Schüler werden hier ausgebildet. Davon stammen 137 direkt aus St. Stefan, während der exzellente Ruf Kinder aus 11 weiteren Gemeinden anzieht.
Über 40 Mal pro Jahr werden Begegnungen für alle Generationen geschaffen – von Eltern-Kind-Gruppen-Treffen über Bildungsveranstaltungen bis hin zu den Seniorentreffen.
Ein besonderes Jubiläum feiert das Ferienprogramm: Was 2002 unter Dr. Therese Friedl als regionales Vorreiterprojekt begann, ist heute eine unverzichtbare Konstante. Seit 25 Jahren bietet die Initiative Kindern unvergessliche Ferienerlebnisse – 2025 waren es rund 650 begeisterte Teilnehmer:innen.
Mit 3.348 Nächtigungen im Jahr 2025 zeigt sich St. Stefan zudem als attraktives Ausflugsziel. Die Gemeinde punktet nicht nur durch ihre zentrale Lage, sondern auch durch vielfältige Freizeitangebote, Wanderwege und eine engagierte heimische Gastronomie.
Im Bereich Energie ist die Gemeinde gut aufgestellt: Private Photovoltaikanlagen mit einer möglichen Spitzenleistung von 9.906 kWp, ergänzt durch das Biomasseheizkraftwerk, ermöglichen ein hohes Maß an energetischer Autarkie – ein Grund, dankbar und zugleich zukunftsorientiert zu sein.
Der Höhepunkt des Abends war die Verleihung von Ehrenzeichen für herausragende Verdienste:
Gold:
- Margareta Strohmaier
- Brigitte Hirschmann
- Mag. Johann Chocholka
Silber:
- Peter Neubauer
- Gerald und Andrea Resch
- Kurt und Sonja Strohmaier
Bronze:
- Anita Stübinger
- Johann Michael Kaufmann
- Vzbgm. Franz Schwarzl
Der Neujahrsempfang verdeutlichte, dass St. Stefan im Rosental weit mehr als eine „kleine Gemeinde“ ist.
Sie ist ein moderner Bildungsstandort, ein innovatives Wirtschaftszentrum und vor allem eine Gemeinschaft, die durch die „Schwungkraft“ ihrer Bürgerinnen und Bürger getragen wird.
Fotos vom Neujahrsempfang sind in der BILDERGALERIE -> HIER!
